Die neue Wertigkeit der Newsletter
Eine Verschärfung der gesetzlichen Handhabung der Newsletter hat offensichtlich wenig im Umgang mit den vorhandenen AbonnentInnen gebracht.
Laut einer aktuellen Studie von MPO-Research, werden durchschnittlich nur bei 11% der Befragten alle Newsletter gelesen. Ganze 47% der Befragten geben an, daß zwischen 10% und 25% der Newsletter unbeachtet bleiben. Und nicht unbeträchtliche 42% der Befragten geben zwischen 50% und 100% der bestellten Newsletter als ungeöffnet an.
Geänderte Rahmenbedingungen sollten in erster Linie als neue Herausforderung angesehen werden. Bei den Höhenflügen der Internet-Werbung im letzten Jahr, findet der Newsletter noch eher wenig Berücksichtigung, zumal fast 60 % der Befragten einen Bonus-Newsletter mit persönlichen Angeboten sehr begrüßen würden. Sogar mehr als 80 % der Befragten möchten selbst eine Auswahl der Dienstleistungs- und Warengruppen beim Newsletterversender vornehmen.
Diese Basis-Studie hat MPO-Research aktuell über die Anliegen, Erfordernisse und Wünsche von Newsletter-AbonnentInnen erstellt. Mittels der erhobenen Daten kann der neuen Wertigkeit zwischen Technik (inkl. Features), Versender und den EmpfängerInnen Rechnung getragen werden.
Marian Osicka
Akad. Marktforscher
25.04.2006
veröffentlicht 28.04.2006 auf www.computerwelt.at

